Vote-Tierversuchsverbot-de

Image Tierversuchs-Verbot Hamster der aus dem Glas schaut

Tierversuchsverbots-Initiative

(Eidg. Volksinitiative)

ETHIK:  Auch Tiere spüren Leid und Schmerz. Der Mensch und die Wissenschaft missbrauchen allzu oft die Macht des Stärkeren.

FÜRSORGEPFLICHT: Der Mensch ist zu vielem fähig. Darum ist er moralisch verpflichtet, seine Talente zugunsten aller Geschöpfe einzusetzen.

VERNUNFT: Tierversuche gaukeln eine falsche Sicherheit vor. Oft führen sie in eine Sackgasse und bieten weder den rettenden Strohhalm noch die gesuchte Qualität.

FORTSCHRITT: Tierversuche behindern Fortschritt. Durch stures Abarbeiten von Tests an einem Labortier werden einzig die unvollständige Forschung und die Haftungsbefreiung der Produkthersteller legitimiert. Die Situation im Versuchs-labor hat mit der Realität nur wenig zu tun.

LOGIK: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es gibt heute bewährte Alternativen und bessere Wege zu Erkenntnissen.

Wir sammeln Unterschriften, ...


Ähnliches Foto

weil Tierversuche grausam sind.

Bildergebnis für tierversuche

weil durch Tierversuche kein Mensch gesund wird!

Bildergebnis für tierversuche

weil Tierversuche unmoralisch und sittenwidrig sind.


28 09 2018 20 24 38

weil Tierversuche ein Angriff auf die Würde des Menschen sind.

Bildergebnis für tierschutzgesetz schweiz pdf

weil Tierversuche gegen das Tierschutzgesetz verstossen

 

Ähnliches Foto

weil Tierversuche wissenschaftlich nicht vertretbar sind.

Fragen und Antworten

Wie wäre Medizin, WENN Tierversuche absolut erfolgreich wären?

Anschliessende Menschenversuche würden abgeschafft, denn diese würden immer zu gleichen Ergebnissen führen wie die Tierversuche. Es gäbe keine negativen Überraschun­gen und Pannen nach der Markteinführung.

Wie wäre gute Forschung?
Warum diese bedingungslose Tierversuchsverbots-Initiative?
Warum dulden Menschen Tierversuche?
Warum dulden Menschen Forschung im Menschen trotz Tierversuche?
Ist das Restrisiko für den Menschen klein?
Warum wird das «Rest»Risiko akzeptiert?
Aber 1 Erfolg aus 10 oder 20 Versuchen ist die «Kolateralschäden» doch wert, wenn man danach Millionen von Kranken retten, oder ihre Krankheiten lindern kann, oder?
Warum werden schlechte Prozesse und Produkte hingenommen?
Ist der Glaube an den aktuell bestmöglichen Fortschritts-Status berechtigt?
Wie soll das gehen? Wie ist Verbesserung möglich?
Aber die aktuelle Forschung benutzt doch bereits Zellen, Gewebe, Organe und Computer, oder?
Ist die Umstellung einfach?
Lohnt sich die Umstellung?
Worauf warten wir noch?

Initiativtext

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 80 Abs. 2 Bst. b, 3 und 4

2 Er [der Bund] regelt insbesondere:

b.  Aufgehoben
 
3 Tierversuche und Menschenversuche sind verboten. Tierversuche gelten als Tierquälerei bis hin zum Verbrechen. Dies und alles Nachfolgende gelten sinngemäss für Tier- und Menschenversuche:

a.  Erstanwendung ist nur zulässig, wenn sie im umfassenden und überwiegenden Interesse der Betroffenen (Tiere wie Menschen) liegt; die Erstanwendung muss zudem erfolgversprechend sein und kontrolliert und vorsichtig vollzogen werden.

b.  Nach Inkrafttreten des Tierversuchsverbotes sind Handel, Einfuhr und Ausfuhr von Produkten aller Branchen und Arten verboten, wenn für sie weiterhin Tierversuche direkt oder indirekt durchgeführt werden; bisherige Produkte bleiben vom Verbot ausgenommen, wenn für sie keinerlei Tierversuche mehr direkt oder indirekt durchgeführt werden.

c.  Die Sicherheit für Mensch, Tier und Umwelt muss jederzeit gewährleistet sein; falls dazu bei Neuentwicklungen respektive Neueinfuhren keine amtlich anerkannten tierversuchsfreien Verfahren existieren, gilt ein Zulassungsverbot für das Inverkehrbringen respektive ein Verbot der Ausbringung und Freisetzung in der Umwelt.

d.  Es muss gewährleistet sein, dass tierversuchsfreie Ersatzansätze mindestens dieselbe staatliche Unterstützung erhalten wie vormals die Tierversuche.
 
4 Für den Vollzug der Vorschriften sind die Kantone zuständig, soweit das Gesetz ihn nicht dem Bund vorbehält.
 
Art. 118b Abs. 2 Bst. c und 3

2 Für die Forschung in Biologie und Medizin mit Personen beachtet er [der Bund] folgende Grundsätze:

c.  Aufgehoben
 
3 Forschungsvorhaben müssen den Anforderungen von Artikel 80 Absatz 3 Buchstabe a genügen.
 
SR 101
 
Art. 197 Ziff. 12

12. Übergangsbestimmung zu Art. 80 Abs. 2 Bst. b, 3 und 4 sowie Art. 118b Abs. 2 Bst. c und 3 (Tierversuchsverbot und Menschenversuchsverbot)

Bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen erlässt der Bundesrat innerhalb von zwei Jahren nach Annahme von Artikel 80 Absätze 2 Buchstabe b, 3 und 4 sowie Artikel 118b Absätze 2 Buchstabe c und 3 durch Volk und Stände die erforderlichen Ausführungsbestimmungen.

Ausgesuchte Meinungen aus der Bevölkerung

Dr. Milly Schär-Manzoli

„Tierversuche sind ein Verbrechen; und die Verbrechen reduziert man nicht, man reglementiert sie nicht: Die Verbrechen schafft man ab!“

Politikerinnen/Politiker mit Meinung (Testimonial)

Medien

Image 4 Initiativen 4 Niederlagen So erfolglos war der Kampf gegen Tierversuche bis jetzt
Image Volksinitiative gegen Tierversuche lanciert