NEIN zur Organspende ohne explizite Zustimmung!»

(Eidgenösisches Referndum)

Der Bund will, dass alle Person, die nicht zu Lebzeiten schriftlich widersprochen haben, zu Organspender werden können. Das müssen wir stoppen! Organspenden muss freiwillig bleiben.

Hirntod und Organspende: Mord im Namen des Lebens?

Eines vorweg: Tote können keine Organe spenden! Organe können nur von Lebenden entnommen werden! Diese simple Tatsache mag vielen unbekannt sein, zumal in allen Aufrufen zur Organspende und selbst auf den Spendeausweisen von einer Organentnahme NACH dem Tod die Rede ist. Der dabei gemeinte «Tod» ist der eigens dafür eingeführte «Hirntod», als zulässiger Zeitpunkt für eine Organentnahme und hat wenig mit der landläufigen Vorstellung von Tod – Leichenstarre, Verwesung usw. – zu tun.
Beim Hirntod leben noch 97% des menschlichen Körpers, das Herz schlägt, der Stoffwechsel funktioniert, lediglich die Gehirnfunktion ist ausgefallen. Und so bedarf es vor einer Organentnahme auch einer (Voll-) Narkose und die «Toten» werden auf dem OP-Tisch festgebunden und fixiert, denn «Hirntote» reagieren auf die Schmerzen des operativen Eingriffs ähnlich wie Lebende.

Bis am 5. Januar 2022 brauchen wir 50'000 Unterschriften. Unterstützen Sie dieses Referendum mit Ihrer Unterschrift und weiteren Unterschriften aus Ihrem Kreis. Unterschreiben Sie bitte das Referendum!

 

Die wichtigsten Argumente, ...


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Die zentrale Frage, ob Bürgerinnen und Bürger ohne ausdrückliche Zustimmung Organe entnommen werden dürfen, muss zwingend Volk und Ständen zur Abstimmung vorgelegt werden


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Die Widerspruchsregelung schränkt das in der Bundesverfassung Art. 10 Abs. 2 garantierte Recht auf Unversehrtheit des Körpers und auf Selbstbestimmung unzulässig ein und verstösst gegen die Grundwerte unseres liberalen Rechtstaates


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Heute werden keine Organentnahmen gegen den Willen der Angehörigen durchgeführt, auch nicht, wenn eine dokumentierte Einwilligung zur Spende vom Verstorbenen vorliegt. Daran wird auch die Widerspruchsregelung sehr wahrscheinlich nichts ändern. Wie also soll diese zu mehr Spenden führen?


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Die Widerspruchsregelung würde unweigerlich dazu führen, dass Personen gegen ihren Willen Organe entnommen werden, wenn sie versäumten, zu widersprechen


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Liegt heute keine Willensäusserung des Verstorbenen zur Spende vor, lehnen 60% der Angehörigen die Organspende ab (Quelle Swisstransplant).


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Durch die Widerspruchsregelung wird der Druck auf die Angehörigen erhöht, sich für die Spende zu entscheiden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie überrumpelt werden und ihren Entscheid später bereuen.

Argumente, Fragen und Antworten, Mythen

Warum müssen Tote betäubt werden?

Bei der Organspende werden also lebendigen «Toten» das lebende, schlagende Herz und lebende Organe entnommen. Und dazu bedarf es sogar einer Betäubung, denn die «Toten» reagieren auf den Schmerz der Operation ähnlich wie Lebende: Die Pulsfrequenz schnellt hoch, der Blutdruck bewegt sich, Hormone werden ausgeschüttet, der Körper schwitzt, es kommt zu unwillkürlichen Bewegungen bis zum Weinen. Gruselig für die Ärzte, deshalb wird die vermeintliche «Leiche» teilweise unter Vollnarkose gesetzt, in der Schweiz ist dies sogar Pflicht.

Hirntod und Organspende: Mord im Namen des Lebens?
Warum entstand ein neues Wort wie Hirntod?
Die Widerspruchsregelung darf nicht am Volk vorbei eingeführt werden!
Es darf nicht sein, dass das Recht auf Unversehrtheit des Körpers eingefordert werden muss!
Schweigen bedeutet nicht Zustimmung!
NEIN zum Druck auf die Angehörigen!
NEIN zur Ausbeutung der sozial Schwächsten!
NEIN zur Organentnahme ohne informierte Zustimmung (informed consent)!

Referendumstext

Referendum gegen die Änderung vom 1. Oktober des Bundesgesetzes über die Transplantation von Organen, Geweben und Zellen (Transplantationsgesetz)

(Beginn der Referendumsfrist am 12. Oktober 2021 im Bundesblatt veröffentlicht).

Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürger verlangen, gestützt auf Art. 141 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 59a-66, dass die Änderung vom 1. Oktober 2021 des Bundesgesetzes über die Transplantation von Organen, Geweben und Zellen (Transplantationsgesetz) der Volksabstimmung unterbreitet werde.

Im Bundesblatt veröffentlicht: 12.10.2021
Ablauf der Sammelfrist: 20.01.2022

Das Referendum wird von folgenden Organisationen unterstützt:

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Medien

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In Deutschland gilt die Entscheidungslösung. Organe und Gewebe dürfen nur dann nach dem Tod entnommen werden, wenn....

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Das Schweizer Parlament hatte beschlossen, dass jeder zum Organspender wird, wenn er oder die Angehörigen dies nicht explizit ablehnen. Dagegen formiert sich nun Widerstand. ....

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Ein Komitee wehrt sich dagegen, dass jeder automatisch zum Organspender wird, sofern er nicht aktiv widerspricht. Gegen den Parlamentsentscheid wurde das Referendum lanciert. ...

Blick Referendum Organspende

Der schriftliche Widerspruch gegen eine Organspende dürfe nicht ohne die Zustimmung des Volks eingeführt werden. Diese Ansicht vertritt das Komitee «Nein zur Organspende ohne explizite Zustimmung» und ergreift das Referendum. ....

20 min Organspender

Viele Menschen in der Schweiz warten auf ein passendes Organ, weil die Organspende nicht klar geregelt ist. Das Parlament will das nun ändern: Wer seine Organe nicht spenden möchte, sollte das explizit festhalten. ....