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Wichtigste Argumente Pro und Contra
Die Argumente basieren auf Aussagen der jeweiligen Komitees und medialen Informationen.

Wichtige Argumente des Komitees

Stärkung des Vertrauens in den Staat
  • Befürworter sind überzeugt, dass mehr Transparenz das Vertrauen der Bevölkerung in Behörden und staatliche Institutionen nachhaltig stärkt.
  • Nachvollziehbare Entscheidungen fördern die Akzeptanz staatlichen Handelns.
Mehr demokratische Kontrolle
  • Ein besserer Zugang zu Informationen ermöglicht Parlament, Medien und Bevölkerung eine wirksamere Kontrolle staatlicher Tätigkeiten.
  • Fehlentwicklungen könnten früher erkannt und korrigiert werden.
Bekämpfung von Missständen
  • Grössere Offenheit erschwert Korruption, Vetternwirtschaft und Interessenkonflikte.
  • Staatliche Entscheidungen würden transparenter überprüfbar.
Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern
  • Die Bevölkerung könnte besser nachvollziehen, wie öffentliche Mittel eingesetzt werden.
  • Dies fördere einen sorgfältigen und wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern.
Stärkung des Rechtsstaates
  • Nachvollziehbare Verwaltungsverfahren erhöhen die Rechtssicherheit.
  • Entscheidungen lassen sich besser überprüfen und begründen.
Förderung einer offenen Verwaltungskultur
  • Mehr Transparenz könne eine moderne und bürgernahe Verwaltung fördern.
  • Offene Kommunikation stärke den Dialog zwischen Staat und Bevölkerung.

Wichtige Argumente der Gegner des Komitees

Gefährdung sensibler Informationen
  • Kritiker befürchten, dass eine weitgehende Transparenz sicherheitsrelevante Informationen oder besonders schützenswerte Personendaten gefährden könnte. Der notwendige Ausgleich zwischen Transparenz und Datenschutz sei schwierig umzusetzen.
Höherer Verwaltungsaufwand
  • Eine Ausweitung der Veröffentlichungspflichten könnte erhebliche zusätzliche Arbeiten verursachen. Behörden müssten Dokumente prüfen, anonymisieren und veröffentlichen, was Zeit und finanzielle Mittel beansprucht.
Kosten für Bund und Kantone
  • Die Umsetzung neuer Transparenzvorschriften könnte zusätzliche Informatiklösungen, Personal und organisatorische Anpassungen erforderlich machen. Dadurch könnten höhere Kosten für die öffentliche Hand entstehen.
Beeinträchtigung interner Entscheidungsprozesse
  • Gegner argumentieren, dass Behörden für offene Diskussionen auch geschützte interne Beratungen benötigen. Zu weitgehende Offenlegungspflichten könnten den Entscheidungsprozess erschweren.
Bereits bestehende Transparenzregelungen
  • Kritiker weisen darauf hin, dass Bund und zahlreiche Kantone bereits über Öffentlichkeitsgesetze verfügen. Aus ihrer Sicht besteht deshalb kein Bedarf für zusätzliche Verfassungsbestimmungen.
Gefahr von Missbrauch veröffentlichter Daten
  • Veröffentlichte Informationen könnten aus dem Zusammenhang gerissen oder gezielt für politische Kampagnen verwendet werden. Dadurch bestehe die Gefahr von Fehlinterpretationen und einer zusätzlichen Belastung der Behörden.

Text der Verfassungsänderung

Diese Initiative wurde von folgenden Mitgliedern lanciert:
(sortiert nach Alphabet Nachname)

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Dadmal Hamasa

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Guarnaccia Umberto

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Hänert Agnes

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Licciardello Vincenzo

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Rütti Rosa

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Rytz Marine

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Schmid Jenny

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Weber Eric

Watson Artikel zu Internet-Initiative

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