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Wir bestimmen...

Für eine Schweiz
wie wir sie uns wünschen.

Für den Schutz von ausserhalb des Mutterleibes lebensfähigen Babys (Lebensfähige-Babys-retten-Initiative)

«Für eine gute und bezahlbare familienergänzende Kinderbetreuung für alle (Kita-Initiative)»

(Eidgenösische Volksinitiative)

In der Schweiz gibt es zu wenig Kinderbetreuungsplätze. Und für die Familien sind sie zu teuer. Die Konsequenzen tragen die Frauen mit Teilzeitarbeit und tieferem Einkommen. Die Kita-Initiative will, dass in der ganzen Schweiz ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen geschaffen wird. Mit guten Löhnen und Arbeitsbedingungen, die der Verantwortung des Betreuungspersonals entsprechen. Und die Eltern sollen maximal 10% ihres Einkommens für die Betreuung ihrer Kinder zahlen.

Die wichtigsten Argumente, ...


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Hohe Qualität

Die Kinderbetreuer:innen tragen eine grosse Verantwortung, doch Arbeitsbedingungen und Löhne werden dieser nicht gerecht. Die Kita-Initiative sorgt für bessere Arbeitsbedingungen und dadurch bessere Betreuungsqualität.


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Bezahlbare Betreuung

Kinderbetreuungsplätze sind für Eltern sehr teuer. Die Kita-Initiative sorgt dafür, dass die Eltern maximal 10% des Einkommens für die familienergänzende Kinderbetreuung zahlen. Von bezahlbaren Kitaplätzen profitiert die ganze Familie.


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Mehr Gleichstellung

Weil Kita-Plätze fehlen oder zu teuer sind, reduzieren viele Frauen das Pensum oder verzichten ganz auf Erwerbsarbeit. Die Kita-Initiative legt einen Grundstein für mehr Gleichstellung.

Argumente, Fragen und Antworten, Mythen

Initiativtext

Die Bundesverfassung[1] wird wie folgt geändert:

Art. 116a Familienergänzende Betreuung von Kindern

Die Kantone sorgen für ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Angebot für die institutionelle familienergänzende Betreuung von Kindern. 

Das Angebot steht allen Kindern ab dem Alter von drei Monaten bis zum Ende des Grundschulunterrichts offen. Es muss dem Kindeswohl und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen und den Bedürfnissen der Eltern entsprechend ausgestaltet sein.

3 Die Betreuungspersonen müssen über die notwendige Ausbildung verfügen und entsprechend entlöhnt werden. Ihre Arbeitsbedingungen müssen eine qualitativ gute Betreuung ermöglichen.

4 Der Bund trägt zwei Drittel der Kosten. Die Kantone können vorsehen, dass die Eltern sich gemäss ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ebenfalls an den Kosten beteiligen. Insgesamt darf die Beteiligung der Eltern zehn Prozent ihres Einkommens nicht übersteigen.

5 Der Bund kann Grundsätze festlegen.

Art. 197 Ziff. 132

13. Übergangsbestimmungen zu Art. 116a (Familienergänzende Betreuung von Kindern)

Die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 116a treten spätestens fünf Jahre nach dessen Annahme durch Volk und Stände in Kraft.

[1] SR 101

[2] Die endgültige Ziffer dieser Übergangsbestimmung wird nach der Volksabstimmung von der Bundeskanzlei festgelegt.

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Elisabeth Baume-Schneider (SP)
Les Breuleux JU

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Tamara Funiciello (SP)
Bern BE
 

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Marina Carobbio Guscetti (SP)
Lumino TI
 

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Martine Docourt (SP)
Neuchâtel NE
 

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Gerhard Andrey - Nationalrat (Grüne)
Granges-Paccot FR
 

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Patriza Mordini - Alt-Stadträtin (SP)
Bern BE
 

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Ronja Jansen - Juso-Präsidentin
Frenkendorf BL
 

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Martin Landolt - Nationalrat (Die Mitte)
Näfels GL
 

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Pierre-Yves Maillard - Nationalrat (SP)
Renens VD
 

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Min Li Marti - Nationalrätin (SP)
Zürich ZH 

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Melanie Mettler - Nationalrätin (glp)
Bern BE
 

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Mattea Meyer - Nationalrätin (SP)
Winterthur ZH
 

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Valérie Piller-Carrard - Nationalrätin (FR)
Cheyres FR
 

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Katharina Prelicz-Huber Nationalrätin (Grüne)
Zürich ZH 

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Roland Fischer- Nationalrat (glp)
Udligenswil LU
 

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Mattea Meyer - Nationalrätin (SP)
Winterthur ZH
 

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Jean-Daniel Strub (SP)
Zürich ZH
 

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Giorgio Tuti - Präsidenten der Sektion Eisenbahn der Europäischen Transportarbeitergewerkschaft ETF
Langendorf SO

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Cédric Wermuth - Nationalrat (SP)
Zofingen AG
 

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Natascha Wey (SP)
Zürich ZH
 

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Adrian Wüthrich - Nationalrat (SP)
Huttwil BE
 

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Corina Gredig - Nationalrätin (glp)
Zürich ZH

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Sanija Ameti - Co-Präsidentin der Operation Libero
Zürich ZH
 

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Jessica Jaccoud (SP)
Rolle VD
 

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Christina Kitsos (SP)
Genf GE
 

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Barbara Gysi - Nationalrätin (SP)
Wil SG

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