Image Maximal 10 % des Einkommens für die Krankenkassenprämien (Prämien-Entlastungs-Initiative)

Ja zur Abschaffung der Zeitumstellung

(Eidgenösische Volksinitiative)

Das Komitee ist der Auffassung, dass die Umstellung der Zeit im Sommer und im Winter keine Einsparung im Energieverbrauch erzeugt.
Zudem ist die Umstellung der Zeit, für Menschen, insbesondere für Kleinkinder und ältere Menschen ebenso mühsam wie für die Tiere, Insekten und Pflanzen.
Jedermann und Frau darf freiwillig für sich individuell die Tageszeit planen. Dazu benötigen wir keine kollektive Verordnung, die den (EU) Nachbarländern angepasst wird, die ja sowieso nur darüber debattieren.

Armin Capaul

Als Parteiloser bin ich also hier, in einem überparteilichen Komitee, für ein „JA zur Abschaffung der Zeitumstellung.“
Meine persönlichen Argumente;
- die innere Uhr ist strapaziert.
- Landwirte sind 2 Stunden mehr am arbeiten.
- Heuen auf dem Feld (in der grössten Hitze wo die Mittagsruhe gesetzlich vorgeschrieben ist!) .
- Milchkühe auf den Alpen aufwecken, damit die Milch termingerecht bei Ihnen auf dem Tisch ist...!
- Eine Umfrage beim „Schweizer Bauer“ hat ergeben, dass 58% der Landwirte die normale Zeit will.
- Schulkinder sind wieder im Dunkeln auf dem Schulweg!

 

 

 

Die wichtigsten Argumente, ...


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Das Komitee ist der Auffassung, dass die Umstellung der Zeit im Sommer und im Winter keine Einsparung im Energieverbrauch erzeugt.


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Zudem ist die Umstellung der Zeit, für Menschen, insbesondere für Kleinkinder und ältere Menschen ebenso mühsam wie für die Tiere, Insekten und Pflanzen.


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Jedermann und Frau darf freiwillig für sich individuell die Tageszeit planen. Dazu benötigen wir keine kollektive Verordnung, die den (EU) Nachbarländern angepasst wird, die ja sowieso nur darüber debattieren.

Argumente, Fragen und Antworten, Mythen

Energieeinsparungen? Pustekuchen!

Eine vergleichende Studie in den USA hat keinen Spareffekt nachweisen können. Hier wurde 2008 ein Vergleich des Stromverbrauchs von fast 224.000 Haushalten im Bundesstaat Indiana durchgeführt, da dort die Sommerzeit erst 2006 eingeführt worden war. Resultat dieses Vergleichs: Der Stromverbrauch war in den Jahren nach der Einführung der "Sommer-Zeit" um 1 Prozent angestiegen. Es ergaben sich zwar kleinere Einsparungen im Frühjahr, also zu dem Zeitpunkt kurz nach der Umstellung auf die "Sommer-Zeit". Diese wurden aber wieder „aufgefressen“ und überholt durch einen weitaus höheren Stromverbrauch im Spätsommer und Herbst. Ein anderer Faktor, der die Einsparungen zunichte machte und sogar dieses 1 Prozent drauf setzte, waren der erhöhte Heizbedarf in den frühen Morgenstunden (man stand ja eine Stunde „zu früh“ auf) und eine längere Nutzung von Klimaanlagen an heißen Tagen (man ging ja eine Stunde „zu spät“ ins Bett).

Insgesamt stieg die Elektrizitätsrechnung der Population aus Indiana pro Jahr um 8,6 Millionen Dollar. Laut Recherche der Autoren dieses Berichts kamen noch 1,6 bis 5,3 Millionen Dollar für Umweltschäden dazu, die in einem direkten Zusammenhang mit der Umstellung auf die Sommerzeit standen. Näheres zu dieser Studie finden Sie unter Daylight Savings Time. Das „Handelsblatt“ berichtete ebenfalls über diese Arbeit unter Umstellung auf Sommerzeit erhöht Energieverbrauch.

Aus: Zeitumstelllung Abschaffen! v. René Gräber, 24211 Preetz  (https://www.zeitumstellung-abschaffen.de/)

"Schöne lange Sommerabende" - Wie bitte?
Warum überhaupt noch an der Zeitumstellung festhalten?
Der Traum von der "gesunden Sommerzeit"
Fazit

Initiativtext

Die Bundesverfassung[1] wird wie folgt geändert:


Art. 125 Abs. 2

2 In der Schweiz gilt ganzjährig die mitteleuropäische Zeit. Es gibt keine Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit und umgekehrt.

 

Art. 197 Ziff. 12[2]

12. Übergangsbestimmung zu Art. 125 Abs. 2 (Messwesen)

Der Gesetzgeber erlässt die Ausführungsbestimmungen per 1. Januar des Jahres nach Annahme von Artikel 125 Absatz 2 durch Volk und Stände.

 

 

[1] SR 101
[2] Die endgültige Ziffer dieser Übergangsbestimmung wird nach der Volksabstimmung von der Bundeskanzlei festgelegt.

Diese Initiative wurde lanciert von folgenden Komitee-Mitgliedern (nach Alphabet Nachname):

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Edith Bürki, Rumendingen

 
(Web-Seite)

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Katrin Frischknecht, Forst
 
 
(Web-Seite)

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Yvette Estermann, Kriens
Nationalrätin 
 
(Web-Seite)

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Hansruedi Fischer, Moosseedorf

 
(Web-Seite)

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Armin Capaul, Perrefitte
 
 
(Web-Seite)

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Katrin Frischknecht, Forst
 
 
(Web-Seite)

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Lukas Reimann, Wil/SG
Nationalrat
 
(Web-Seite)

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Roland Schöni, Gsteigwiler
a. Kreisrichter suppl.
 
(Web-Seite)

Diese Initiative wird von folgenden Organisationen unterstützt:

Ausgesuchte Meinungen aus der Bevölkerung und der Politk

Medien

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