Renten sichern

Eidg. Volksinitiative «Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)»

Die Altersvorsorge ist der wichtigste Teil unserer sozialen Sicherheit. Heute ist jedoch die Finanzierung und langfristige Sicherung aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung in Gefahr. Wir haben uns deshalb einem Ziel verpflichtet: Wir wollen unsere Renten sichern!
Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine Initiative entwickelt. Diese fordert das Rentenalter 66 für beide Geschlechter und eine anschliessende Kopplung an die Lebenserwartung. Das gesamte System soll so reformiert und entpolitisiert werden, damit unsere Renten nachhaltig gesichert sind..

Die wichtigsten Argumente, ...


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Die geburtenstarke Babyboomer-Generation geht in den nächsten Jahren in Rente.


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Verknüpfung des Rentenalters mit der Lebenserwartung..


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Aktuell finanzieren 3,4 Erwerbstätige die Rente einer Person, 2050 werden es nur noch 2 sein.


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Man packt das Problem an der Wurzel und erhöht das Rentenalter, wenn wir länger leben.


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Gleiches Rentenalter für Mann und Frau bis 2032.

Argumente, Fragen und Antworten, Mythen

Die finanzielle Lage der AHV hängt entscheidend von der Lebenserwartung ab.

Die Schweizer Altersvorsorge setzt sich aus drei Säulen zusammen: die AHV, die berufliche Vorsorge und die individuelle Vorsorge. Die AHV beruht auf dem Umlageverfahren. Dabei nimmt die AHV Geld von den aktiven Versicherten ein und zahlt dieses direkt den Pensionierten aus. Die finanzielle Lage der AHV hängt entscheidend von der Lebenserwartung und dem Gang der Wirtschaft ab. Leben die Menschen länger, steigen die Ausgaben, weil mehr Renten ausbezahlt werden.

Vor 70 Jahren lebten wir etwas mehr als 12 Jahre in Rente, heute sind es 22 Jahre. Gleichzeitig sind wir bei immer besserer Gesundheit – auch im Alter.
Die geburtenstarke Babyboomer-Generation geht in den nächsten Jahren in Rente.
Die Folge: Aktuell finanzieren 3,4 Erwerbstätige die Rente einer Person, 2050 werden es nur noch 2 sein.
2018 machte die AHV Verlust: Das Umlageergebnis betrug – 1 Mrd. CHF. Im Jahr 2045 wird das Minus bereits 18,5 Mrd. CHF betragen.
Was kann man machen: Man kann laufend die Renten senken: Bis 2045 müssten sie um 20 Prozent sinken. Für uns ist dies keine Option.
Was kann man machen: Man kann laufend die Steuern und Lohnabgaben erhöhen. Bis 2045 würden die Lohnabgaben um 2'300 Franken steigen. Für uns ist dies keine Option.
Was kann man machen: Man packt das Problem an der Wurzel und erhöht das Rentenalter, wenn wir länger leben.
Viele europäische Länder erhöhen das Rentenalter bis 2030 auf 67 Jahre.
Um die Altersvorsorge nachhaltig zu sichern, verknüpfen zahlreiche Länder das Rentenalter mit der Lebenserwartung.
Wir sollten die Niederlande und Dänemark als Vorbild nehmen.
Schritt 1: Gleiches Rentenalter für Mann und Frau bis 2032.
Schritt 2: Rentenalter 66 bis 2032.
Schritt 3: Verknüpfung des Rentenalters mit der Lebenserwartung. Das Rentenalter steigt so um etwa einen Monat pro Jahr.

Initiativtext


Die Bundesverfassung[1] wird wie folgt geändert:

Art. 112 Abs. 2 Bst. ater

2 Er [der Bund] beachtet dabei [beim Erlass der Vorschriften über die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge] folgende Grundsätze:

ater. Das Rentenalter ist an die durchschnittliche Lebenserwartung der schweizerischen Wohnbevölkerung im Alter von 65 Jahren gebunden; diese Lebenserwartung am 1. Januar des vierten Jahres nach Inkrafttreten dieser Bestimmung wird als Referenzwert festgesetzt; das Rentenalter entspricht der Differenz zwischen der Lebenserwartung und dem Referenzwert, multipliziert mit dem Faktor 0,8 zuzüglich 66; die Anpassung des Rentenalters erfolgt jährlich in Schritten von höchstens zwei Monaten; das Rentenalter wird den betroffenen Personen fünf Jahre vor Erreichen des Rentenalters bekannt gegeben:

Art. 197 Ziff. 12
12. Übergangsbestimmung zu Art. 112 Abs. 2 Bst. ater (Rentenalter)

1 Ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach Annahme von Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater wird das Rentenalter für Männer in Schritten von jeweils zwei Monaten pro Jahr erhöht, bis es 66 Jahre beträgt.

2 Ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach Annahme von Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater wird das Rentenalter für Frauen in Schritten von jeweils vier Monaten pro Jahr erhöht, bis es dem Rentenalter für Männer entspricht. Anschliessend wird das Rentenalter für Frauen in Schritten von jeweils zwei Monaten pro Jahr erhöht, bis es 66 Jahre beträgt.

3 Ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach Annahme von Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater wird das Rentenalter an die durchschnittliche Lebenserwartung der schweizerischen Wohnbevölkerung im Alter von 65 Jahren gebunden.

4 Sind die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater drei Jahre nach dessen Annahme noch nicht in Kraft getreten, erlässt der Bundesrat auf den 1. Januar des vierten auf die Annahme folgenden Jahres die erforderlichen Ausführungsbestimmungen durch Verordnung. Die Verordnung gilt bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen. Der Bundesrat kann in der Verordnung von der Gesetzgebung zur Alters- und Hinterlassenenversicherung abweichen.

1 SR 101

 

Im Bundesblatt veröffentlicht: 05.11.2019
Ablauf der Sammelfrist: 05.05.2021

Diese Initiative wurde lanciert von folgenden Komitee-Mitgliedern (nach Alphabet Nachname):

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Leroy Bächtold, Zürich
Jungfreisinnige Stadt Zürich
 Vorstand
(Web-Seite)

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Diane Barbier-Mueller, Genève
 PLR Genève
Députée au Grand Conseil 
(Web-Seite)

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Laura Bircher, Gümligen
Jungfreisinnige Kanton Bern
Ressort Strategie 
(Facebook)

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Gian Brun, Hünenberg See
Jungfreisinnige Kanton Zug 
Präsident
(Web-Seite)

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Thierry Burkart, Baden
FDP.Die Liberalen
Ständerat
(Web-Seite)

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Andrea Caroni, Herisau
 FDP.Die Liberalen
 Ständerat
(Web-Seite)

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Philipp Eng, Solothurn
 Jungfreisinnige Kanton Solothurn
 Präsident
(Web-Seite)

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Patrick Eugster, Winterthur
Jungfreisinnigen Kanton Zürich 
 Vizepräsident & alt Gemeinderat
(Web-Seite)

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Nik Fiala, Urdorf
 
 
(Web-Seite)

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Thomas Juch, Zeiningen
Jungfreisinnige Schweiz 
 
(Web-Seite)

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Nicolas Jutzet, Chambrelien
 
 
(Web-Seite)

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Fabio Käppeli, Bellinzona
PLR.I Liberali Radicali Bellinzona 
Gran Consiglio retico - Ticino 
(Web-Seite)

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Fabian Kuhn, Murten
FDP.Die Liberalen 
Vorstand
(Web-Seite)

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Elektra Langerweger, Winterthur
Jungfreisinnige Winterthur 
 Vorstandsmitglied
(Web-Seite)

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Christa Markwalder, Burgdorf
FDP.Die Liberalen 
 Nationalrätin
(Web-Seite)

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Alexander Martinolli, Kriechenwil
 Jungfreisinnige Kanton Bern
 Vorstand
(Web-Seite)

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Alessio Mina
Jungfreisinnige Schweiz
Responsabile dei Cantoni Ticino
(Web-Seite)

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Mathias Müller, Zürich
Jungfreisinnige Schweiz 
Präsident
(Web-Seite)

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Philippe Nantermod, Morgins
FDP.Die Liberalen 
 Nationalrat
(Web-Seite)

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Melanie Racine, Recherswil
Jungfreisinnige Kanton Solothurn
 Vorstand
(Web-Seite)

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Kim Rast, Udligenswil
Jungfreisinnige Luzern
Vorstandsmitglied
(Web-Seite)

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Naomi Reichlin, Seltisberg
FDP.Die Liberalen Basel-Landschaft
Vize-Präsidentin 
(Web-Seite)

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Noémie Roten, Zürich
Jungfreisinnige Genf 
 
(Web-Seite)

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Marie-Catherine Rudaz, Sion
Jeunes libéraux-radicaux
Présidente 
(Web-Seite)

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Regina Sauter, Zürich
FDP.Die Liberalen
Nationalrätin
(Web-Seite)

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Christian Wasserfallen, Bern
FDP.Die Liberalen
Nationalrat
(Web-Seite)

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Salome Zeintl, Wil SG
 Jungfreisinnige Kanton St.Gallen
 Vertreterin Jungfreisinnige Wil und Umgebung
(Web-Seite)

Diese Initiative wird von folgenden Organisationen unterstützt:

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Ausgesuchte Meinungen aus der Bevölkerung und der Politk

Medien

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Die Renteninitiative der Jungfreisinnigen will mittelfristig das Rentenalter 66 für beide Geschlechter und langfristig eine Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung.

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Die Jungfreisinnigen Schweiz lancierten die Renteninitiative, welche das Rentenalter erhöhen und so die Renten sichern will...

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Die Renteninitiative der Jungfreisinnigen Schweiz will das Rentenalter schrittweise auf 66 Jahre anheben. Danach soll es an die Lebenserwartung gebunden werden.

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Die Jungfreisinnigen haben heute die Renteninitiative lanciert. Wen sie dabei verärget haben und 3 weitere Dinge, die du dazu wissen musst.

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Arbeiten bis zum Alter von 67 Jahren und länger: Das verlangt die Renteninitiative, die die Jungfreisinnigen am Dienstag lanciert haben.

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Die Jungfreisinnigen haben heute die Renteninitiative lanciert. Wen sie dabei verärget haben und 3 weitere Dinge, die du dazu wissen musst.

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Die Jungfreisinnigen lancieren die Renteninitiative. Sie wollen das Rentenalter zuerst auf 66 Jahre erhöhen und danach an die Lebenserwartung knüpfen.